Lunch Talk “Migration as Shared European Responsibility”

On November 19 2015, the topic of “Migration as a shared European responsibility” was discussed with Emma Bonino, Former Foreign Minister and Former Minister for International Trade and European Affairs of Italy and Member of ECFR Board in the Representation of the Free and Hanseatic City of Hamburg in Berlin.  

Guests

Emma Bonino Former Foreign Minister and Former Minister for International Trade and European Affairs of Italy, Member of ECFR Board

Chaired by

Almut Möller Head of Office & Senior Policy Fellow, ECFR

Wolfgang Schmidt State Secretary, Commissioner for Federal, European and Foreign Affairs, Free and Hanseatic City of Hamburg

 

Seit vielen Jahren ist Italien eines der Länder, das sich für eine gemeinsame europäische Antwort auf Zuwanderung in die EU stark macht. Jetzt, wo eine Reihe anderer Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, die Auswirkungen von Zuwanderung in ihre Länder und Gesellschaften spüren, ist die Chance da, zu einer gemeinsamen Verständigung zum Thema Migration zu kommen. Bisher aber zeigt sich Europa gespalten und nationale Interessen bestimmen das Bild. Was können wir tun, damit die Staaten und Gesellschaften der EU sich stärker gemeinsam über die Herausforderungen und Chancen von Migration verständigen?

Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam mit Emma Bonino, Außenministerin a.D. und Mitglied des Vorstands des ECFR, in der Repräsentanz der Freien und Hansestadt Hamburg bei einem Mittagsgespräch in kleiner Runde diskutiert. Emma Bonino war von 1995 bis 1999 sie EU-Kommissarin. 2004 wurde sie erneut EU-Abgeordnete. 2013 bis 2014 war sie italieni¬sche Außenministerin. Die Diskussion wurde von Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei, kommentiert und von Almut Möller, stellvertretende Leiterin und Senior Policy Fellow des ECFR moderiert. Dabei vermittelten insbesondere die Schilderungen über die Flüchtlingssituation in Hamburg einen Eindruck von den Herausforderungen bei der Lösungssuche. Während des Mittagsgespräch wurde festgestellt, dass die Flüchtlingskrise nur national gelöst werden kann und dass das Dublin-Abkommen dies erschwert.

 

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